Nach dem Projekt: Abschließende Gedanken und Eindrücke (Lena)

Es sind schon einige Wochen ins Land gegangen seitdem ich meinen Rucksack gepackt, alle ganz fest umarmt und den Bus zurück nach Managua genommen habe, und ich denke sehr gerne an die Zeit zurück.
Mit all den lieben Menschen um mich herum sind meine drei Monate in Somoto viel zu schnell vergangen und gleichzeitig so erfüllt von berührenden und lehrreichen Erlebnissen gewesen, dass es sich in meiner Erinnerung wie eine sehr lange Zeit anfühlt. Ganz sicher konnte ich viel mitnehmen und bin froh über die Möglichkeiten, die mir das Praktikum geboten hat. Viele meiner Erwartungen haben sich bestätigt, so zum Beispiel die Tatsache, dass man oft Geduld und Beharrlichkeit braucht, um seine Pläne umzusetzen. Auch sollte man nicht zu frustriert sein, wenn etwas nicht gleich funktioniert. Und generell ist Anpassungsvermögen wohl immer das A und O, was aber natürlich nicht bedeuten soll, dass man keine eigenen Meinungen mitbringen darf.
Gerade durch das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen haben sich für mich besonders interessante Diskussionen und Gespräche entwickelt, was mich zu einem wichtigen Punkt bringt: Sprachkenntnisse!
In Somoto spricht so gut wie niemand englisch, das sollte man unbedingt wissen, bevor man ankommt und möglichst schon ein bisschen Spanisch sprechen. Ganz ohne Sprachkenntnisse würde ich einen Aufenthalt eher nicht empfehlen, weil tiefgründigere und auch arbeitsbezogene Gespräche kaum möglich wären. Und schließlich möchte man ja auch verstehen, was um einen herum geschieht. Auch Lastenia und Francis erleichtert man die Arbeit je mehr Spanisch man beherrscht und generell macht es einfach viel mehr Spaß, sich in einem Umfeld zu bewegen, in dem man sich verständigen kann. Aus Sicherheitsgründen ist es natürlich auch zu empfehlen. Aber besonders am Anfang ist es meiner Meinung nach trotzdem ganz normal, wenn man das Gefühl hat, überhaupt nichts zu verstehen, an den nicaraguanischen Akzent muss man sich eben eine Weile lang gewöhnen.
Ich hatte das Glück, mich vorher viel mit Nora, die 2015 im Projekt war, austauschen zu können, so wusste ich ziemlich gut darüber Bescheid, was mich erwartet. Aber auch Patricia und der Rest der Familie geben sich ausgesprochen viel Mühe, einem ein schönes zu Hause zu geben, in dem man sich willkommen und als Teil der Familie fühlt.
Die wichtigsten Eigenschaften, die ich zukünftigen Praktikanten und Praktikantinnen ans Herz legen würde, sind Flexibilität, Selbstständigkeit und auch eine gewisse Gelassenheit. Eigene Ideen sind immer gerne gesehen und man hat auf jeden Fall viel Freiheit, eigene kleine Projekte zu verwirklichen. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Gastfreundschaft der Menschen, die gleichermaßen sehr offen von sich und ihrem Leben berichten und auch mit großem Interesse zuhören, wenn man selbst etwas erzählt. Sehr gerne hätte ich mehr Zeit gehabt, die farbenfrohe Kultur Nicaraguas noch besser kennenzulernen und ich bin sehr dankbar für die vielen schönen Begegnungen und Momente.
Meine Zeit in Somoto hat mir außerdem einmal mehr gezeigt, wie wichtig interkulturelle Kommunikation in internationalen Organisationen ist, um ein produktives und ergebnisorientiertes Arbeiten zu gewährleisten, in dem ein gemeinsamer Konsenz herrscht.
Für mich war es sehr inspirierend zu sehen, wie viel Arbeit in einem Projekt wie dem in La Playa steckt, das in seiner Größe relativ überschaubar ist und doch so einen großen Einfluss auf das Leben der Kinder und ihre Familien nimmt. Gerade aus diesem Grund ist das Fortbestehen des Projektes unglaublich wichtig und ich hoffe, eines Tages wieder meinen Rucksack zu packen und mich auf den Weg nach Somoto zu machen.
Bis dahin un abrazo y saludos
Lena
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Zu Besuch im Projekt – Ein Update der Situation in La Playa (von Eva)

26. Februar 2017

Hola,

auf meiner zweimonatigen Reise durch Nicaragua hatte ich das Glück, 10 Tage in Somoto verbringen und das Projekt in La Playa besuchen zu können. Die Tage dort waren sehr eindrucksreich und spannend für mich. Da zur selben Zeit Kirsten vom Amigos e.V. in Münster in Somoto war, hatte ich die Möglichkeit viele Interviews und Evaluierungsgespräche mit den Projektleiterinnen, Müttern und Kindern mitzubekommen. Somit ist mein Blogeintrag kein Erfahrungsbericht eines Praktikums, sondern vielleicht mehr  ein aktuelles  Update der Situation in Somoto/ La Playa. Meine gewonnenen Informationen und Eindrücke werde ich einfach mal versuchen sortiert aufzuschreiben.

Kinder: Es nehmen weiterhin 40 (zwischen 3 und 12 Jahren) Kinder an dem Projekt teil, die momentan auch ziemlich regelmäßig kommen. Der erstellte Wochenplan in Bezug auf die unterschiedlichen Aktivitäten wird versucht einzuhalten, aber oft nutzen die Kinder auch einfach die wenigen Spiele, die es vor Ort gibt, ganz wie sie wollen. Insbesondere der Fußball ist in einem sehr heruntergekommenen Zustand aber wird trotzdem viel und mit viel Freude benutzt. Kirsten und ich haben mit den Kindern aus Luftballons und Sand Jonglierbälle gebastelt und aus Kniestrümpfen Poi. Damit haben wir an den anderen Tagen Jonglieren und Poi spielen geübt, aber auch einfach herumgetobt. Da viele Kinder viel Energie haben und sehr wild toben, war es manchmal schwierig auch auf die jüngeren Kinder einzugehen, oder auch Verletzungen zu vermeiden. Der Zugang zu Bildung der Kinder in der Comunidad hat sich nach Aussage der Projektleiterinnen im Laufe der Jahre verbessert. Auch die Rückmeldungen der Lehrkräfte zur Unterrichtsteilnahme und Konzentration der Kinder in der Schule sind gut.

Mütter: Die Unterstützung der Mütter beim Kochenf unktioniert zur Zeit einigermaßen gut. Manchmal fehlen einzelne Mütter oder bringen kein Feuerholz mit, dies wurde aber von den Projektleiterinnen bei der letzten Mütterversammlung angesprochen. Generell war Lastenia zufrieden mit dem Engagement der Mütter und erzählte auch, dass die Mütter zum Teil Feuerholz kaufen um es mitzubringen. Dienstags wurde spontan eine Mütterversammlung für Mittwoch einberufen. Für das spontane Treffen waren mit 15 Müttern auch erstaunlich viele da. Die Mütter und Großmütter waren zwischen 22 und 60 Jahren alt, hatten zwischen 2 und 12Kindern. Einige sind erst seit 8 Monaten in dem Projekt involviert, andere schon seit 8 Jahren, seit Beginn des Projektes in La Playa. Insgesamt drückten die Mütter sehr oft ihre Dankbarkeit für das Projekt aus. Bei dem Treffen entstand eine Diskussion über die Vorteile des Projektes. Es wurde besprochen, dass das Essen den Kindern ermöglicht in der Schule konzentriert zu arbeiten und dann auch danach mit den anderen Kindern zu spielen und sich zu erholen. Anders herum aber auch, wie wichtig, das Spiel für die psychische Gesundheit ist, welches den Kindern ermöglicht zur Schule zu gehen. Viele Mütter bekundeten auf Nachfrage weiterhin Interesse an den geplanten Hobbygruppen (Grupos de Interés) für sie selbst.
Ein Gespräch über die Ernährung in den Familien wurde von den Projektleiterinnen initiiert. Es wurde zudem besprochen, dass die Planung weiterhin aktuell ist, eine Latrine in der Nähe des Comedors zu bauen.

Projektleiterinnen: Lastenia und Francis organisieren den täglichen Ablauf, bleiben im engen Kontakt mit den Kindern aber auch zu deren Familien. Bei Bedarf kümmern sie sich um notwendige Sachen und besuchen die Familien der Kinder regelmäßig. Im Interview berichten sie, dass sie sehr zufrieden und dankbar für ihre Arbeit sind.
Auf Nachfrage wird deutlich, dass der Weg zur Arbeit bzw. der Fußmarsch zurück insbesondere mit Gepäck und in der Mittagshitze für die beiden sehr anstrengend ist. Der Geldfluss über die Munizipalverwaltung ist weiterhin mit Problemen und Verzögerungen behaftet. Allerdings finden sie es insgesamt eine gute Lösung den Geldtransfer über das Bürgermeisteramt der Munizipalverwaltung abwickeln zu lassen.

Saludos aus Somoto,

Eva

Interkulturelle Kommunikation – Talleres und Weihnachtskekse

Eine wichtige Tradition unseres Projekts ist das Veranstalten von Workshops, bei denen die Väter und Mütter des Projektes zusammenkommen, sich austauschen und in verschiedenen Aktivitäten zusammenarbeiten. Nach Möglichkeit werden diese Workshops, Talleres genannt, fünf mal im Jahr veranstaltet und haben den Zweck, das Gemeinschaftsgefühl unter den Teilnehmern zu stärken, etwas Neues zu lernen und darüber zu sprechen, wie das Projekt gerade läuft, ob es Verbesserunsgswünsche oder vielleicht Probleme gibt, die man in der Gruppe lösen kann.
Patricia, die Inhaberin des Hostals in dem die meisten Praktikanten und Praktikantinnen unterkommen, ist durch ihr Studium auf Betriebswirtschaft spezialisiert und hat außerdem ein Diplom in sozialer Arbeit. Sie übernimmt daher die tragende Aufgabe der Organisation und Durchführung in Zusammenarbeit mit Lastenia.
Eigentlich waren für 2016 keine weiteren Workshops mehr geplant, aber weil die Weihnachtsferien der Kinder dieses Jahr sehr früh begonnen haben, ging auch das Projekt schon eher in die Weihnachtspause (denn wenn die Kinder schulfrei haben, arbeiten sie auf den Feldern und kommen nicht mehr zum Essen), sodass wir uns zusammensetzten und überlegten,  wie wir die freie Zeit sinnvoll nutzen könnten. Es entwickelte sich die Idee, einen zusätzlichen Workshop zu dem Thema „Interkultureller Austausch” abzuhalten, den Patricia und ich zusammen planen und durchführen wollten. Damit wollten wir den Umstand nutzen, dass gerade jemand aus Deutschland vor Ort war, um über kulturelle Besonderheiten, unterschiedliche Lebensstile und Vorurteile zu sprechen, denn gerade solch sensiblen Themen bespricht man ja oft besser „Face to Face” um sich leichter zu verstehen.
Also begannen wir zu planen, welche Schwerpunkte wir setzen wollten: Wie ist das Leben in Nicaragua, wie in Deutschland? Wie leben wir mit unseren Familien und wer ist eigentlich alles dabei in unserem Projekt? Zur Unterstützung hatten wir Steckbriefe von der ehrenamtlichen Gruppe aus Deutschland zugeschickt bekommen in denen jeder einzelne vorgestellt wird, außerdem wollten wir alle zusammen ein Theaterstück aufführen, das während des Workshops entstehen sollte. Dann beschlossen wir, anlässlich zur Vorweihnachtszeit, das Ganze mit dem gemeinschaftlichen Backen von Weihnachtskeksen abzurunden und den Workshop somit auf zwei Tage aufzuteilen, einen für Gruppenarbeiten und Besprechungen, und einen um ein typisch deutsches Rezept zu verköstigen.
Wir entwickelten einen Budgetplan, in dem wir das Material für Aktivitäten, Verpflegung während des Workshops und die Backzutaten auflisteten, sagten allen Bescheid und bereiteten die Einladungen vor.
Leider kam dann alles anders als gedacht und aufgrund eines Krankheitsfalls konnte der Workshop dann doch nicht Mitte Dezember stattfinden, sondern wird erst in den kommenden Monaten veranstaltet. Da bin ich dann leider nicht mehr in Nicaragua, natürlich ist das sehr schade und ich wäre unglaublich gerne dabei gewesen, aber die Gesundheit hat selbstverständlich immer Vorrang und all unsere Vorbereitungen sind nicht verloren, sondern werden in Kürze von Patricia und Lastenia umgesetzt. Während der Planung habe ich auf jeden Fall sehr viel gelernt, besonders weil Patricia jahrelange Erfahrung hat und mir viel erzählen konnte. Somit bin ich sehr froh über die Möglichkeit, aktiv an der Organisation beteiligt gewesen zu sein und sicher, dass der Workshop ein voller Erfolg wird!
Saludos, Lena

Nicaraguanische Bürokratie; die Alcaldía

In meinem letzten Beitrag habe ich die Alcaldía (übersetzt: Bürgermeisteramt) kurz erwähnt. Diese ist jeweils zuständig für ein Department und hat ihren Sitz in im ganzen Land verteilten Rathäusern, die sich um die bürokratischen Belange der Bürger kümmern. So auch um die Zertifizierung und die Auszahlung der Gelder, die in das Projekt in La Playa fließen. Das beinhaltet die laufenden Kosten für die Mahlzeiten, die Gehälter für Francis und Lastenia sowie weitere Spenden, die für besondere Anlässe und Aktivitäten genutzt werden. Damit ist die Alcaldía die wohl wichtigste Zwischeninstanz und dementsprechend mit viel Papierkram verbunden, der besonders dazu dient, bei Kontrollen durch das Finanzamt alle Zahlungsein- und ausgänge nachweisen zu können. Dazu gehört auch, dass in jedem Jahr Budgetpläne, Teilnehmerlisten und informierende Berichte eingereicht werden müssen. Dabei ist es besonders wichtig, die festgesetzten Fristen einzuhalten, damit auch das Geld pünktlich ausgezahlt werden kann. Es kann jedoch unter Umständen passieren, dass trotz Fristeinhaltung und allen nötigen Dokumenten nicht alles rechtzeitig klappt. Das liegt daran, dass die Bürokratie in Nicaragua nicht genauso abläuft wie in Deutschland. Nicht genauso bedeutet in diesem Fall: Langsamer. Nicht unbedingt weil die Mitarbeiter langsamer arbeiten, sondern weil es beispielsweise nur eine Person gibt, die für einen bestimmte Arbeitsschritt verantwortlich ist. Ist diese Person verhindert kommt somit die ganze Kette des Prozesses ins Stocken. Vor ein paar Wochen war genau dies der Fall; das Geld lag bereits in der Alcaldía bereit, und es fehlte nur ein Stempel um die Auszahlung an Francis leisten zu können. Die entsprechende Person war jedoch krank und wir standen vor dem Problem, nicht genau wissen zu können, wann das Geld abgehoben werden kann. Außerdem waren zu diesem Zeitpunkt Wahlen, sodass es besonders viel zu tun gab und alles ein wenig chaotisch war. Darum sind Francis und ich sind gemeinsam zur zuständigen Alcaldía in San Lucas gefahren um eine Lösung zu finden. Wir haben unsere Situation dargelegt und erklärt, dass es für uns wichtig ist, dass sich alle Seiten an die Vertragskonditionen halten und wir darauf angewiesen sind, dass auch die Mitarbeiter der Alcaldía ihren Part rechtzeitig erledigen. Schließlich sollte es natürlich nicht so sein, dass die Kinder im Projekt nichts essen können, nur weil ein einzelner Mitarbeiter nicht da ist. Tatsächlich hilft es manchmal, persönlich zu erscheinen und freundlich aber bestimmt auf sein Recht zu bestehen, und kurze Zeit später hat sich zum Glück alles geklärt. Zur gleichen Zeit gehört dies aber auch zu den Dingen, die man bis zu einem gewissen Punkt akzeptieren muss, wenn zwei Länder, die unterschiedliche Arbeitsweisen haben, in Kooperation miteinander stehen. Für die Zukunft sind wir gerade dabei, eine Lösung für solche verspäteten Auszahlungen zu suchen, indem wir zum Beispiel ein Konto mit einem Notfallpuffer anlegen möchten auf den in Ausnahmen zugegriffen werden kann.

Das ist der jetzige Stand, wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen, ihr hattet angenehme Feiertage und seid gut ins neue Jahr gestartet!

Saludos, Lena

Neues aus Somoto! Lenas Erfahrungsbericht aus Nicaragua

Seit Anfang Oktober bin ich für ein dreimonatiges Praktikum in Somoto und die ersten Wochen sind rasant vergangen. Warm und herzlich wurde ich im Hostal Familiar Baez aufgenommen, sodass ich mich schnell gut einleben konnte, und auch im Projekt in La Playa wurde ich sehr freundlich empfangen. Mittlerweile konnte ich einen Einblick in die Arbeit gewinnen und sehe auch, wie viele Aufgaben sich hinter der Umsetzung des Projektes verbergen, die einem als Besucher leicht verborgen bleiben können.

Francis, die das Projekt koordiniert, ist vor ein paar Wochen aus der Elternzeit zurückgekommen, während der Lastenia, ausgebildete Sozialarbeiterin, das Projekt alleine betreut hat. Auch zu zweit ist die tägliche und vor allem langfristige Organisation des Projektes viel Arbeit, und ich habe großen Respekt davor, wie sich die beiden jeden Tag dafür einsetzen, dass es den 40 Kindern gut geht und einmal am Tag eine ausgewogene Mahlzeit gegessen wird.
Dabei besteht die Arbeit jedoch aus noch viel mehr als dem Einkaufen der Zutaten und dem Servieren des Essens, das planmäßig abwechselnd jeweils von zwei Müttern der Kinder zubereitet wird.
Zum einen ist der „Comedor“, das ist das bunt gestrichene kleine Haus, in dem gegessen wird, auch ein Ort, an dem die Kinder toben, kreativ sein und Neues ausprobieren können. So müssen z.B. viele Kinder, die neu in das Projekt kommen, zunächst lernen, wie man mit Löffel und Gabel isst, und was überhaupt auf dem Teller vor ihnen liegt.
Lastenia und Francis erklären das mit der fehlenden Vielfalt an Nahrung zu Hause, wo es meistens nur Reis, Bohnen und Tortillas gibt, die gewohnheitsmäßig oft mit den Händen gegessen werden.
Genau um diese Einseitigkeit der Ernährung zu vermeiden, existiert das Projekt und es ist nur allzu verständlich, dass die Kleinen sich erstmal an unbekannte Speisen wie z.B. Salat und Ananas gewöhnen müssen.

Zu den Aufgaben der beiden Mitarbeiterinnen gehört außerdem das Nachhaken, Nachfragen und Gegensteuern, wenn Kinder wiederholt nicht zum Essen oder Mütter nicht zum Kochen erscheinen. Leider kommt das gerade in letzter Zeit ziemlich häufig vor.
Gerade wenn es die Mütter sind, die ohne Grund fehlen, ist dies manchmal nicht leicht zu verstehen, denn es geht durchschnittlich nur um einen Kochtag im Monat, mit dem man seinem Kind montags bis freitags ein gesundes Mittagessen ermöglicht.
Häufen sich die Fehltage, kann es passieren, dass die Familie nicht mehr an dem Projekt teilnehmen darf, worunter natürlich besonders das Kind leidet, das dann auch nicht mehr mitessen kann.

Lastenia macht deswegen oft Hausbesuche, während Francis im Comedor die Stellung hält, um mit den Familien zu sprechen, zu überlegen, woran es liegt, dass Kinder oder Mütter zu selten kommen und was man dagegen tun kann. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Mütter wissen, welchen wichtigen Beitrag sie zur Umsetzung des Projekts beitragen und dass man sich auf sie verlassen können muss. Denn fair ist es schließlich nicht, wenn immer die gleichen Mütter einspringen müssen.

Die Familien, die ich schon kennengelernt habe, waren dem Projekt gegenüber aber sehr positiv eingestellt und es ist interessant, sich zu unterhalten und auszutauschen.
Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zeichnet sich die Mentalität der Menschen durch viel Gastfreundschaft und ein starkes Gemeinschaftsgefühl aus.
Beim Aneinandervorbeigehen ist es ganz normal, sich zu grüßen, an der Bushaltestelle  unterhält man sich, und hat man sich mal verlaufen, findet man sicher schnell jemandem der einem weiterhilft.

So vergingen meine ersten Wochen recht schnell und es ist ein gewisser Alltag eingekehrt. Wie bereits erwähnt verläuft natürlich nicht immer alles reibungslos, so gibt es momentan ein Problem mit der Auszahlung des Essensgeldes und des Gehalts für Francis und Lastenia. Das Geld ist schon lange von Deutschland aus hergeschickt worden, die Auszahlung muss jedoch erst von der Alcaldía, das ist das Rathaus, zertifiziert werden.
Die nicaraguanische Bürokratie macht dies leider nicht immer pünktlich möglich, sodass wir uns vor Ort teilweise mit finanziellen Engpässen konfrontiert sehen, für die wir eine langfristige Lösung suchen.
Mehr zu weiteren Bestandteilen des Projekts wie Workshops und was genau es mit der Alcaldía auf sich hat, könnt ihr im nächsten Beitrag lesen.

Liebe Grüße bis dahin und abrazos aus Somoto!

Anne’s 1. Monat in La Playa

Sechs Wochen sind wie im Flug vergangen und ich fühle mich pudelwohl hier in Nicaragua. Das ProNut Projekt ist spannend und ich tausche mich mit den Frauen und Kindern in La Playa regelmäßig aus. Es geht definitiv anders zu als in Europa und besonders die ersten Tage waren ungewohnt, aber trotzdem schön.

Die wichtigsten Details zum ProNut Projekt

  • 2 Projektleiterinnen: Lastenia & Francis (Sozialpädagogin)
  • 2 Mütter kochen täglich; es wird regelmäßig unter den Frauen gewechselt
  • Aktuell 40 Kinder (zwischen 3-12 Jahre)
  • Ziel des Projekts: Verpflegung mit einer nährstoffreichen Mahlzeit am Tag und die Kontrolle des Gewichts der Kinder
  • Ort: La Playa, Somoto, Madriz, Nicaragua
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Die Projektleiterinnen Lastenia und Francis

Projektablauf

Einen typischen Tagesablauf kannst du dir ungefähr wie folgt vorstellen:

  • 9 Uhr: Es geht mit dem Taxi oder Bus nach La Playa (15-30 Minuten). Die Mütter treffen zum Kochen ein. Der Boden wird gewischt und Tische werden aufgestellt.
  • 11 Uhr: Die Kinder treffen ein. Es wird gespielt, gelernt oder gebastelt.
  • 12 Uhr: Es gibt Essen, das die Mütter vorbereitet haben. Danach wird weiter gespielt, gelernt bzw. gebastelt.

Im Gegensatz zu deutschen Einrichtungen, sind die Uhrzeiten immer unterschiedlich und es wird nicht zu einer bestimmten Zeit gegessen und die Kinder kommen und gehen, wann es ihnen passt. Die ersten kommen meist schon um 10.30 Uhr und die letzten gegen 12 Uhr. Jeder Tag wird also spontan organisiert und man weiß nie, was kommt. Das macht die Arbeit umso spannender!

Wochenplan

Nach einer Woche im Projekt habe ich mit Lastenia, der zweiten Projektleiterin, einen Plan ausgearbeitet für die kommenden Wochen.

  • Montag: Spiele
  • Dienstag: Hausaufgaben
  • Mittwoch: Malen/Basteln
  • Donnerstag: Englisch und verschiedene Gruppenarbeiten
  • Freitag: Bewertung der Woche/Stuhlkreis/Spiele
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Die Kleinen beim Essen

Meine Aufgaben

Die Küche gehört leider nicht zu meinem Arbeitsgebiet, obwohl ich gerne koche. Dort kochen die Mütter und Francis, die Projektleiterin. Ich kümmere mich um die 40 Kinder.

Die Anzahl der Kinder reicht auch absolut für mich. Es ist so, als hätte ich zwei Schulklassen für mich alleine. Und so fühlt es sich auch nach Projektschluss an!

Die Kleinen sind zuckersüß und sind mit ein paar Stiften zufrieden. Die Größeren allerdings wollen lernen, spielen und mich kennenlernen.

Es ist anstrengend, sich auf eine Gruppe zu konzentrieren und Gruppenarbeiten durchzuführen. Das Chaos ist also täglich vorprogrammiert. Es geht nicht zu wie in deutschen Schulen oder Einrichtungen. Es gibt kaum Regeln, an die sich die Kinder halten. Daran musste ich mich schnell gewöhnen.

Auch musste ich mich daran gewöhnen, wie die Familien leben. Es ist nicht einfach zuzuschauen, wie die Frauen bei 32 Grad im Schatten am Brunnen arbeiten, um Wasser für die Küche zu ergattern. Durch die wöchentlichen Besuche in den Familien bekomme ich ein Bild davon, wie die Familien leben. Teilweise leben die Kinder mit einem Elternteil und weiteren Geschwistern in einem Raum.

Und trotzdem sind die Familien aufgeschlossen, laden dich zu sich nach Hause ein und bieten ihren Gästen frischen Kaffee.

Nach den ersten Wochen im Projekt ist schnell klar, dass ich hier genau richtig bin und die Kinder und Familien meine Hilfe schätzen.

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Ich und zwei Mädchen aus dem Projekt

Anne goes Nicaragua :)

Bald ist es soweit: Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Anne fliegt am 7. März nach Nicaragua, um für einige Monate das Projekt und die Mitarbeiterinnen vor Ort zu unterstützen.

Ihre Berichte findet ihr hier und auf ihrem Blog unter :

http://happy12.de/nicaragua Dort findet ihr auch den Link zu Annes Spendenaktion für Bücher und Lehrmaterial für die Kinder im Projekt!

Wir sind schon ganz aufgeregt 🙂

Bericht aus dem Projekt 2015

Unsere Praktikantin Nora war 2015 zu Besuch im Projekt in La Playa und schildert hier ihre Erfahrungen. Die passenden Fotos dazu finden sich in der Fotogalerie.

Zu der Situation und dem Projekt in La Playa:
Nun, in meiner Anfangszeit haben mir Francis und Lastenia erzählt, dass sie damals in die Schule in La Playa gegangen sind, alle Kinder gewogen und untersucht haben und diejenigen mit dem kritischsten Gesundheitszustand in das Projekt aufgenommen haben. Es gab wohl einige Kinder mit eindeutigen Mangelerscheinungen. Durch das Projekt bekommen die Kinder eine warme und ausgewogene Mahlzeit, sowie eine umsorgende Betreuung und einen Ort, zu dem sie vor oder nach der Schule gehen und unbeschwert spielen können.

Die Region rund um Somoto, wo Francis, Lastenia und ich wohnen, gilt als eine der ärmsten Regionen Nicaraguas. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich die Lage nochmal drastisch verschlechtert. Durch den Klimawandel fällt die Regenzeit zunehmend aus. Die Male, die es wirklich geregnet hat, seitdem ich hier bin (Mitte Juli), kann man an zwei Händen abzählen. Und im Moment ist Regenzeit. Das heißt, wenn es jetzt nicht regnet, müssen die Leute ein ganzes Jahr auf die nächste Chance warten. Dementsprechend trocken ist das Land. Da Nicaragua eines der ärmsten Länder Lateinamerikas ist, sind die Chancen, hier Arbeit zu finden, ziemlich schlecht. Es gibt also viele Leute, die nach Honduras oder Costa Rica gehen, um dort zu arbeiten. So auch einige Mütter und Väter in La Playa. Viele Kinder wachsen also mit ihren Großeltern oder Tanten und Onkeln auf, damit die Eltern Geld verdienen können. Die meisten Familien haben jedoch gar kein oder nur sehr unregelmäßiges Einkommen. Einige arbeiten, wenn sie können, in der Landwirtschaft. Andere verkaufen Gemüse, Obst und Fleisch. Die meisten sind allerdings auf das angewiesen, was ihnen Mutter Natur schenkt. Ohne den Regen ist das jedoch nicht viel und ganz sicher nicht genug, um eine ganze Familie zu ernähren. So kommt es, dass viele Kinder zu Hause weder frühstücken noch abendessen.

Trotz des Projekts sind einige Kinder noch im Risikobereich, was ihren gesundheitlichen Zustand angeht. Beispielsweise gibt es ein Mädchen im Projekt, Valeria, das acht Jahre alt ist. Sie wiegt fast genauso viel wie der 2-jährige Sohn von Francis. Hinzu kommt, das die Preise für die Lebensmittel durch das mangelnde Angebot stark gestiegen sind und ständig schwanken. Ein halbes Kilo Zwiebeln kostet heute 30C$ (ca. 1€), obwohl es vor zwei Wochen noch 15C$ waren. Fleisch ist inzwischen selbst für die Familien mit regelmäßigem Einkommen so gut wie unbezahlbar geworden. Was mich am meisten schockiert hat, ist, dass ich, wenn ich günstig einkaufe, in Berlin für das Essen nicht wesentlich mehr ausgebe als hier. Aber das, was die Leute hier zum Leben haben, ist ein Bruchteil, von dem, was ich als Studentin mit einfachem Nebenjob verdiene.

Ausnahmslos alle Familien, die wir besucht haben, geben an, dass das allerwichtigste für sie im Projekt die Mahlzeiten sind. Zu Hause könnten sie ihren Kindern nicht so eine ausgewogene Ernährung bieten -oft nicht einmal Reis und Bohnen. Doch neben den Mahlzeiten gibt es auch viele andere Dinge, an denen es mangelt. Zum Beispiel gibt es keine Toilette im Projekt. Der Comedor (Essenssaal) ist in einem schlechten Zustand und müsste für mehr Sicherheit umgebaut, bzw. repariert, werden. Die Kinder sagen alle, dass sie sehr gerne lesen, aber niemand hat Bücher. Außerdem haben sie großes Interesse daran, Englisch zu lernen, was ohne Material oder LehrerIn leider schwierig ist. Ein Computer wäre super, um eine gute Zusammenarbeit zu garantieren. Momentan müssen sich Francis und Lastenia ab und zu einen Laptop ausleihen, um uns in Deutschland schreiben zu können. Dadurch gehen viele wirklich wichtige Informationen unter und in akuten Situationen ist es dadurch schwierig, schnell zu reagieren. Mit einer Kamera könnten wir Fotos und Videos aufnehmen, um regelmäßig Nachrichten der Familien sowie Bildmaterial an uns und die SpenderInnen zu übermitteln. Was außerdem fehlt, ist Material für Handwerkskurse, die die Familien wünschen und Lastenia und Francis gerne anbieten würden. Man könnte auch Workshops anbieten, um an innerfamiliären Problemen zu arbeiten oder kleine Kooperativen zu gründen, falls das gewünscht ist. Patricia, die früher schon im Projekt gearbeitet hat, wird mit diesen Capacitaciónes am Donnerstag beginnen, um zu schauen, wo am meisten Bedarf ist. Allerdings können wir das nur sehr kurzfristig gewährleisten. Weiterhin läuft das Projekt im Moment nur von Montag bis Donnerstag. Wegen der stark gestiegenen Preise in letzter Zeit haben wir nicht genug Kapazitäten für fünf Tage die Woche. Weiterhin fehlt es vielen Kindern an Kleidung und Schulmaterial wie Stiften und Papier, was weitere Probleme zur Folge hat. Im Moment sind wir dabei, einiges davon zu realisieren, alles ist leider nicht möglich. Aber wir arbeiten daran, Stück für Stück.

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Bericht aus dem Projekt 2015

Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Nora war 2015 zu Besuch im Projekt in La Playa und schildert hier ihre Erfahrungen. Die passenden Fotos dazu finden sich in der Fotogalerie.

Zu der Situation und dem Projekt in La Playa:
Nun, in meiner Anfangszeit haben mir Francis und Lastenia erzählt, dass sie damals in die Schule in La Playa gegangen sind, alle Kinder gewogen und untersucht haben und diejenigen mit dem kritischsten Gesundheitszustand in das Projekt aufgenommen haben. Es gab wohl einige Kinder mit eindeutigen Mangelerscheinungen. Durch das Projekt bekommen die Kinder eine warme und ausgewogene Mahlzeit, sowie eine umsorgende Betreuung und einen Ort, zu dem sie vor oder nach der Schule gehen und unbeschwert spielen können.

Die Region rund um Somoto, wo Francis, Lastenia und ich wohnen, gilt als eine der ärmsten Regionen Nicaraguas. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich die Lage nochmal drastisch verschlechtert. Durch den Klimawandel fällt die Regenzeit zunehmend aus. Die Male, die es wirklich geregnet hat, seitdem ich hier bin (Mitte Juli), kann man an zwei Händen abzählen. Und im Moment ist Regenzeit. Das heißt, wenn es jetzt nicht regnet, müssen die Leute ein ganzes Jahr auf die nächste Chance warten. Dementsprechend trocken ist das Land. Da Nicaragua eines der ärmsten Länder Lateinamerikas ist, sind die Chancen, hier Arbeit zu finden, ziemlich schlecht. Es gibt also viele Leute, die nach Honduras oder Costa Rica gehen, um dort zu arbeiten. So auch einige Mütter und Väter in La Playa. Viele Kinder wachsen also mit ihren Großeltern oder Tanten und Onkeln auf, damit die Eltern Geld verdienen können. Die meisten Familien haben jedoch gar kein oder nur sehr unregelmäßiges Einkommen. Einige arbeiten, wenn sie können, in der Landwirtschaft. Andere verkaufen Gemüse, Obst und Fleisch. Die meisten sind allerdings auf das angewiesen, was ihnen Mutter Natur schenkt. Ohne den Regen ist das jedoch nicht viel und ganz sicher nicht genug, um eine ganze Familie zu ernähren. So kommt es, dass viele Kinder zu Hause weder frühstücken noch abendessen.

Trotz des Projekts sind einige Kinder noch im Risikobereich, was ihren gesundheitlichen Zustand angeht. Beispielsweise gibt es ein Mädchen im Projekt, Valeria, das acht Jahre alt ist. Sie wiegt fast genauso viel wie der 2-jährige Sohn von Francis. Hinzu kommt, das die Preise für die Lebensmittel durch das mangelnde Angebot stark gestiegen sind und ständig schwanken. Ein halbes Kilo Zwiebeln kostet heute 30C$ (ca. 1€), obwohl es vor zwei Wochen noch 15C$ waren. Fleisch ist inzwischen selbst für die Familien mit regelmäßigem Einkommen so gut wie unbezahlbar geworden. Was mich am meisten schockiert hat, ist, dass ich, wenn ich günstig einkaufe, in Berlin für das Essen nicht wesentlich mehr ausgebe als hier. Aber das, was die Leute hier zum Leben haben, ist ein Bruchteil, von dem, was ich als Studentin mit einfachem Nebenjob verdiene.

Ausnahmslos alle Familien, die wir besucht haben, geben an, dass das allerwichtigste für sie im Projekt die Mahlzeiten sind. Zu Hause könnten sie ihren Kindern nicht so eine ausgewogene Ernährung bieten -oft nicht einmal Reis und Bohnen. Doch neben den Mahlzeiten gibt es auch viele andere Dinge, an denen es mangelt. Zum Beispiel gibt es keine Toilette im Projekt. Der Comedor (Essenssaal) ist in einem schlechten Zustand und müsste für mehr Sicherheit umgebaut, bzw. repariert, werden. Die Kinder sagen alle, dass sie sehr gerne lesen, aber niemand hat Bücher. Außerdem haben sie großes Interesse daran, Englisch zu lernen, was ohne Material oder LehrerIn leider schwierig ist. Ein Computer wäre super, um eine gute Zusammenarbeit zu garantieren. Momentan müssen sich Francis und Lastenia ab und zu einen Laptop ausleihen, um uns in Deutschland schreiben zu können. Dadurch gehen viele wirklich wichtige Informationen unter und in akuten Situationen ist es dadurch schwierig, schnell zu reagieren. Mit einer Kamera könnten wir Fotos und Videos aufnehmen, um regelmäßig Nachrichten der Familien sowie Bildmaterial an uns und die SpenderInnen zu übermitteln. Was außerdem fehlt, ist Material für Handwerkskurse, die die Familien wünschen und Lastenia und Francis gerne anbieten würden. Man könnte auch Workshops anbieten, um an innerfamiliären Problemen zu arbeiten oder kleine Kooperativen zu gründen, falls das gewünscht ist. Patricia, die früher schon im Projekt gearbeitet hat, wird mit diesen Capacitaciónes am Donnerstag beginnen, um zu schauen, wo am meisten Bedarf ist. Allerdings können wir das nur sehr kurzfristig gewährleisten. Weiterhin läuft das Projekt im Moment nur von Montag bis Donnerstag. Wegen der stark gestiegenen Preise in letzter Zeit haben wir nicht genug Kapazitäten für fünf Tage die Woche. Weiterhin fehlt es vielen Kindern an Kleidung und Schulmaterial wie Stiften und Papier, was weitere Probleme zur Folge hat. Im Moment sind wir dabei, einiges davon zu realisieren, alles ist leider nicht möglich. Aber wir arbeiten daran, Stück für Stück.

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